Bookbirthday: Einmal im Jahr für immer

Hello Bluebirds! Heute Nacht ist ein ganz besonderer Tag, denn heute vor einem Jahr habe ich mein Debütroman Einmal im Jahr für immer im Selfpublishing veröffentlicht. Diesen Geburtstag möchte ich mit euch zelebrieren und etwas aus dem Nähkästchen plaudern, was die Entstehungsgeschichte und Details aus dem Roman betreffen. Und natürlich wird es auch etwas zu gewinnen geben, yay. „Bookbirthday: Einmal im Jahr für immer“ weiterlesen

Here we go: Der Probedruck

Da bin ich wieder. Wie versprochen, serviere ich euch nun den Probedruck. Dabei handelt es sich bereits um den zweiten Druck, da mir der Erste noch nicht so zugesagt hatte. Was an dieser Version bleibt und wo ihr das Taschenbuch schließlich erwerben könnt, erfahrt ihr in meinem Beitrag.

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Als Selfpublisher hat man mittlerweile viele Möglichkeiten den eigenen Roman nicht nur als E-Book zu veröffentlichen, sondern auch als Taschenbuch. Das ist so cool! Dabei habe ich das Glück, mit einigen Selfpublishern bekannt zu sein, die mir diesbezüglich einige Tipps gegeben und ordentlich unter die Arme gegriffen haben. Allen voran darf sich Mika so allerhand Leid und Gejammer von mir anhören. Hauptsächlich wenn es um die Formatierung von Texten geht, die mich einfach in den absoluten Wahnsinn treiben.
Beim Taschenbuch gelingt dies etwas einfacher, als beim E-Book. Denn beim Taschenbuch sieht der Druck am Ende tatsächlich einfach so aus, wie ich mir das in meiner hübschen Word-Datei auch vorgestellt habe. Beim E-Book nicht, doch dazu später mehr.

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Welche Plattformen gibt es eigentlich?

Die wohl bekannteste Seite, um sein eigens geschriebenes Buch zu veröffentlichen, ist Amazon. Dabei muss ich sagen, dass es dort tatsächlich auch am leichtesten abläuft. Es ist so einfach! Mein E-Book habe ich deswegen auch wieder darüber hochgeladen, allerdings werde ich meinen Roman auch über Neobooks, Thalia und Co. anbieten, damit auch wirklich jedes Format vertreten ist.
Da ich selbst gerne Bücher von Selfpublishern lese, tummeln sich hier auch einige Taschenbüchern von eben solchen bei mir herum. Dabei gibt es immense Unterschiede, wie der Druck, das Format und die Qualität dabei ins Gewicht fallen. Unter allen Anbietern hat mir Epubli am besten gefallen. Das Taschenbuchformat hat eine wirklich gute Qualität, der Druck ist super verarbeitet und die Aufmachung der Seite und die Zusammenarbeit gefallen mir ebenfalls ausgesprochen gut.
Als Vergleich wären dann noch Amazon selbst (mir gefällt das Taschenbuchformat in dem Fall leider überhaupt nicht) und BoD (Books on Demand, auch sehr gut, allerdings geht man einen einjährigen bindenden Vertrag ein und das war mein größter Negativpunkt).

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Von Hurenkindern und Schusterjungen

Ähm, was? Ja, ihr habt richtig gelesen! Doch am besten erklärt es euch Wikipedia noch einmal genauer:

  • Als Hurenkind[2] (gelegentlich Hundesohn, heute eher Witwe[2] zu englisch widow[3]) wird die letzte Zeile eines Absatzes bezeichnet, wenn sie zugleich die erste einer neuen Seite oder Spalte ist. Sie heißt so, weil sie ihre „Herkunft“ respektive „Partner“, also den inhaltlichen Zusammenhang, verloren hat.
  • Als Schusterjunge[4] (heute eher Waisen-[4] oder Findelkind[4] zu englisch orphan[5]) wird eine am Seiten- oder Spaltenende stehende Zeile eines neuen Absatzes bezeichnet, der auf der Folgeseite fortgesetzt wird – die sich also „vorwitzig wie ein Schusterjunge“ auf die vorhergehende Seite wagt.

Der berühmt berüchtigte Buchsatz. Dabei kann man als Autor mal ganz schnell den gesamten Text durch das Hinzufügen eines Wortes zerstören. Am Ende einer Seite und zu Beginn einer Seite, sollten nun Hurenkinder und Schusterjungen vermieden werden, sprich: Alleingelassene, Anfangs- oder Endabsätze. Ein kleiner verschollener Satz, der total unpassend in der Gegend herumlungert. Am schlimmsten ist es, wenn sich dieser Satz auch noch einsam und verlassen auf eine einzelne Seite verkriecht. DAS sieht vielleicht blöd aus. Und sollte dementsprechend auch vermieden werden. Das ist eine ganz schöne Arbeit! Irgendwie macht es auch Spaß (eigentlich nicht).

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Unterschied zum E-Book

Zum einen kann ich selbst nicht die Schriftart bestimmen. Das wird durch den jeweiligen Reader bestimmt, so dass ich darauf absolut keinen Einfluss habe, was sehr schade ist! Vor allem, da in meinem Roman auch Briefe vorkommen, die nun durch die gleichen Schriftarten im E-Book eher weniger zur Geltung kommen.
Für einen Moment hatte ich tatsächlich überlegt, ob ich die Briefe nicht kursiv schreibe. Der Gedanke hielt aber nicht lange stand: Ich hasse kursiv gehaltene Passagen. Ugh. Ehrlich. Absolut nicht mein Ding. Kursive Wörter: Ja. Punktuell nutze ich das sogar unheimlich gerne, aber nicht über längere Passagen, geschweige denn Seiten hinweg.
Darüber hinaus tut sich meine Formatierung des E-Books gerade sehr schwer damit, Bilder mit einzubinden. Ich habe zum Beispiel einen kleinen Luftballon (JA!) im Taschenbuch hier und dort mit eingebaut. Das funktionierte bei der E-Book-Version leider nicht so gut, weshalb ich den Luftballon am Ende dann rausgenommen habe. Das Bild wollte einfach nicht so, wie ich wollte. Etwas schade, aber das lässt sich nun nicht ändern.
Beim E-Book fällt mir die Formatierung auch deshalb so schwer, weil ich ewig brauchte, um herauszufinden, wie ich die Kapitel mit dem Inhaltsverzeichnis verlinke. Ja, eigentlich ist das sehr einfach. Trotzdem habe ich das sehr oft in den Sand gesetzt. Ich saß am Sonntag echt zehn Stunden dran und habe mich geschlagen gegeben. Dann funktioniere es plötzlich. Technik und Sarah, nicht so eine gute Kombination, auch wenn es sich lediglich um ein Schreibprogramm handelt (WORD!!!!!)

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Was bleibt im Taschenbuch?

Eigentlich bin ich mit dem zweiten Probedruck sehr zufrieden. Beim Ersten habe ich die Reihenfolge der ersten Seiten falsch durchdacht. Natürlich müssen die wichtigen Seiten immer auf der rechten Seite gedruckt werden (also bei den ungeraden Seitenzahlen). Allein deshalb musste ich direkt einiges überarbeiten.
Nun bleibt für mich noch die Frage, ob ich das Inhaltsverzeichnis drin lasse und noch eine Autorenbiographie hinzufüge (wahrscheinlich schon).Mit den Schriftarten und der Größe bin ich so weit sehr zufrieden. Irgendwie hat sich ein komischer Grauton eingeschlichen, den ich im Dokument selbst nicht bemerkt habe, daher muss ich die Schriftfarbe noch einmal korrigieren (total eigenartig).
Beim Buchrücken muss ich noch einmal mit dem Lineal dran, denn dort stimmt die Mitte nicht. Außerdem wird wohl der Klappentext noch einmal beschattet, hah. Damit meine ich allerdings nicht, dass ich ihn verfolgen möchte, sondern etwas mehr Schatten (ich weiß, ich bin heute aber total witzig) hinzufügen möchte, damit dieser leichter zu lesen ist. Ich bin auf den finalen Druck gespannt! AH! AUFREGUNG!

Wo kann ich das Taschenbuch kaufen?

Wenn alles so klappt, wie ich mir das vorstelle, dann über meine Seite, wo ihr euch das Buch samt Lesezeichen, kleinen Überraschungen und (wenn gewünscht) Widmung kaufen könnt, sowie auf Amazon. Ich bin gespannt, wie all das funktionieren wird und hoffe, dass es reibungslos verläuft.

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Übrigens: Derzeit sitze ich noch am Lektorat und übernehme die Kommentare meiner Lektorin. Mein derzeitiger Favorit: „…schweigsam trifft es wohl eher, enthaltsam sein heißt auf Sex zu verzichten ;D“

 

 

 

E-Book Vorbestellungen

Es soll ja vorkommen, dass Autoren untereinander auch miteinander reden. Gestern zum Beispiel habe ich mit der lieben Cornelia Pramendorfer geschrieben und sie fragte mich, ob ich denn E-Book-Vorbestellungen machen würde. Ich wusste gar nicht, dass das geht, sagte ich ihr. Tja, und so nahm schließlich unser Gespräch seinen Lauf.

Einmal im Jahr für immer - Ebook Vorbestellung

Und hier ist es! Tadaaaaaaa! Mit diesem Link könnt ihr euch mein E-Book vorbestellen, so dass es am 30. August auf eurem Reader landet. Ich bin sehr gespannt, wie all das funktionieren wird. Ich selbst habe so etwas persönlich noch nicht gemacht und bin deswegen auch etwas mehr aufgeregt, wie ihr es angehen werdet.

Taschenbuch-Ausgabe

Natürlich wird es meinen Roman auch als Taschenbuch geben. Als Taschenbuch veröffentliche ich meinen Roman übrigens über Epubli. Unter allen Anbietern, die den Druck durch das Selfpublishing erlauben, hat mir dieses Unternehmen am meisten zugesagt. Mir gefällt der Probedruck sehr gut und ich bin rundum zufrieden. Ich denke darüber nach, auf meiner Seite einen Shop zu eröffnen, damit ihr die Taschenbücher auch mit Signatur, Lesezeichen und Postkarte bestellen könnt. Was meint ihr? Würde euch so etwas interessieren?

AH AUFREGUNG!

Alles Liebe,
Sarah

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Der Sandkornzähler – Eine Geschichte über die Zeit

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Meine Lieben ❤

Meine erste Veröffentlichung im Selfpublishing stand heute an! Ab sofort könnt ihr also tatsächlich mein eigenes geschriebenes Ebook bei Amazon runterladen. Ab Morgen starte ich zu Beginn des Release eine Aktion und biete die Kurzgeschichte fünf Tage lang gratis an. Also schlagt zu! Ich freue mich auf euer Feedback ❤

Worum geht es?

Als Thema habe ich die Zeit gewählt. In einer Welt, in der nur Sanduhren leben, stellt sich dieses Thema in den Mittelpunkt jedes Lebens. Der Protagonist Beta lebt einen belanglosen Alltag, bis ihn Henry zeigt, dass das Leben auch mehr bietet, als Trostlosigkeit und Achtsamkeit. Denn Henry zeigt ihm, dass es Träume sind, die das Leben voran treiben.

Sollte sich jemand unter euch verbergen, der sich die Geschichte durchließt, würde ich mich wahnsinnig über euer Feedback freuen ❤ gerne könnt ihr mir auch einen Link hinterlassen, solltet ihr eine Rezension schreiben wollen 🙂

Was denkt ihr vom gesamten Cover? Von der Idee?

Liebe Grüße von einer unglaublich aufgeregten Autorin

SR