Montagsfrage

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Wie lange seid ihr pro Woche/Tag am Blog beschäftigt?

Interessante Montagsfrage von buchfresserchen. Nun, es kommt immer darauf an, würde ich sagen. Je nach dem, ob mich eine Inspiration durchjagt oder eben nicht. Meine Posts umfassen immer ein Thema und auf dieses muss ich erst einmal kommen, hehe.

Zur Zeit ist der Aufwand eher größer, da ich mich intensiv mit der Anthologie auseinander setze und dazu Einträge und ausführlichere Texte verfasse. Im Moment: 2-4 Stunden

Generell jedoch würde ich vielleicht eine halbe Stunde täglich sagen.

Und wie schaut es bei euch aus?

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Sarah

P.S.
Schaut doch mal bei meiner Facebook-Seite vorbei :)

Warum wir Einhörner brauchen

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Tippe ich Einhorn bei Google ein, erscheinen unter diesem Begriff an die 10,3 Millionen Einträge. Und das für ein Fabelwesen. Gebe ich meinen Namen ein, dann erscheinen 1.900 Beiträge. Dass ein Fabelwesen es schafft so viele Einträge auf sich zu ziehen und das geschrieben durch Fremde, schließlich kann es selbst keinen einzigen Eintrag über sich verfassen, ist schon recht bemerkenswert.
Warum begeistern diese Fabelwesen so sehr? Ich mein, mal Hand aufs Herz: Es ist streng genommen nur ein weißes Pferd mit einem Horn auf dem Kopf.

Die Symbolik des Einhorns

Einhörner finden ihren Ursprung schon in der Antike und werden hier und dort in Schriften wiedergefunden. Mythen, Legenden und Märchen berichten von diesem Fabelwesen, welches stets eine gutwillige und unschuldige Gestalt inne hat. Obgleich es ein Horn trägt, so wird dadurch keine Gewalt in Verbindung gebracht: Dem Horn werden hohe Fähigkeiten zugesprochen, die über Heilung oder ewiges Leben sprechen. In vielen Fantasyromanen (Harry Potter, Band 1) wird von Einhörnen gesprochen. Sie werden als wahrhaftiges Wesen in die Handlungen miteinbezogen. Auch dort finden sie stets eine positive Darstellung.

Beliebtheit der Einhörner

Auf T-Shirts, in Comics, Plakaten oder als Spielzeugfiguren: Das Einhorn findet nicht nur in Geschichten, sondern auch in unserer Realität seinen Platz. Warum aber gerade dieses Fabelwesen?
Durch sein bezauberndes Aussehen verleiht es eine gewisse Reinheit und Unschuld. Obgleich es als harmlos gilt, scheint es einen beschützen zu können und wir fühlen uns sicher. Andererseits wirkt es verletzlich und wir selbst wollen es in Schutz nehmen. Doch mal abgesehen davon: Es ist wunderschön, nicht wahr! ;-) Und flauschig! (IchEinfachUnverbesserlich)
Etwas mystisches geht von ihm aus, es verlockt und verzaubert. Vielleicht ist es auch gerade das Einhorn, da es kaum fern der Realität, fast greifbar real scheint. Schließlich fehlt unseren Pferden nur noch das Horn auf dem Kopf, nicht wahr? Dennoch ist es sowohl den Zynikern, wie auch den Liebhabern ein Schmuckstück geworden.

Manuskript

Tatsächlich habe ich in meiner neuen Geschichte, die ich während des NaNoWriMo 2015 begonnen hatte, Einhörner eingebaut. Und das nicht zu knapp. Und obwohl es nach Märchen klingt: Das ist es ganz gewiss nicht! Zuvor hatte ich gar nicht bemerkt, dass mich selbst das Einhorn irgendwie ja doch fasziniert, obwohl ich mit Pferden oder allerlei gar keine Verbindung inne habe.
Doch die paradoxe Kombination des Charakters, sowie unser Empfinden ihnen gegenüber hat mich dazu verleitet sie unbedingt einzubauen. Außerdem habe ich schon seit geraumer Zeit nichts mehr über Einhörner gelesen, was mich noch zusätzlich motivierte darüber zu schreiben.

Ich bin gespannt, was ihr so über die Einhörner zu erzählen habt! Neugierig wäre ich allerdings.

 

X Sarah

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Quelle: Wikipedia
Titelbild: pixabay.com
Bild: islieb.de

Buchcover

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Buchcover trügen, belügen und verführen uns zum Kauf. Dazu sind sie schließlich da. Durch ihr hübsches Aussehen bezaubern sie unsere Augen, lassen schon Geschichten abspielen, bevor die ersten Seiten gelesen sind und erregen so unsere Aufmerksamkeit.

Trugschluss

Ein hübsches Cover verspricht noch lange keinen gelungenen Inhalt. Oft ist es so, dass das Cover einem sogar einen falschen Eindruck vermittelt und dem Leser eine gänzlich andere Idee des Werks überbringt. Andersherum gibt es auch Cover, die ganz und gar misslungen sind und so einen wahren Schatz einer Geschichte vielleicht vor den Augen des Lesers verschließen. Wer möchte schon ein hässliches Buch kaufen? Lassen wir uns so naiv verführen und blicken erst beim dritten oder vierten Blick auf ein eher unsympathisch wirkendes Buch?

Erste Eindruck

Ich würde sagen, dass das Buchcover ähnlich dem ersten Eindruck einer Bewerbung kommt: Man geht schließlich auch nicht im Jogginganzug und ungeduscht zu einem Vorstellungsgespräch. Genauso kann sich ein schlecht gestaltetes oder unzureichend umgesetztes Cover ebenso wenig durchsetzen. Auch in der Bücherwelt lassen wir uns zunächst vom Äußeren beeinflussen und blicken erst danach in das Innenleben. Schnell kann so ein schlechtes Buch mit hübschen Cover im Warenkorb landen.
Doch anders herum bedeutet ein gut gestaltetes Cover meist auch gleichzeitig, dass viel Arbeit und reichlich Überlegung, sowie eine gute Verkaufsstrategie an den Tag gelegt wurde, um den Inhalt so erfolgreich wie möglich an den Mann oder die Frau zu bringen. Genauso zeige ich bei einem Bewerbungsgespräch durch ein gepflegtes Äußeres, dass ich mir Mühe gegeben habe, um einen guten Eindruck in der Personalabteilung zu hinterlassen. Harte Arbeit wird sofort deutlich. Allerdings ist dies kein Versprechen auf einen ebenso guten Inhalt. Nur weil der Grafiker etwas drauf hat, bedeutet dies nicht, dass ein fantastischer Autor dahinter steckt. Doch zum Glück gibt es da noch Leseproben, die einen zweiten Eindruck vermitteln können. Daher sollte ein Buchkauf auf keinen Fall nur durch Cover&Titel vonstattengehen!

Der zweite Eindruck

Zum zweiten Eindruck kann es jedoch nur kommen, wenn wir das Buch überhaupt in die Hand nehmen und durchstöbern. Oft ist es so, dass ein originelles oder vielsagendes Cover uns in die Hände fällt und wir erst dann durchblättern, um zu schauen, ob der Inhalt ebenso überzeugen kann. Dies bedeutet nicht, dass wir schlecht gestaltete Cover keines Blickes würdigen. Doch es kann ein Weilchen dauern, bis es in die richtigen Hände fällt.

Mitspracherecht bei Verlagen

Leider ist es so, dass das Mitspracherecht bezüglich des Cover als Autor mit der Größe des Verlags immer weiter sinkt. Am Ende entscheiden sie, welches Cover sich Marketingtechnisch am besten durchsetzen würde. Obgleich ich den Verlagen ans Herz legen möchte, dass ein Autor allzu oft am besten weiß, welches Cover den Inhalt am besten präsentieren kann. Vielleicht sollte man sich in der Hinsicht mehr die Hände reichen. Kleinere Verlage hingegen arbeiten oft sehr eng mit Autoren zusammen und ein Mitspracherecht ist dort keine Seltenheit. Allerdings muss auch bedacht werden, dass so die Verkaufszahl nicht besonders hoch ausfallen könnte. Ein großer Verlag orientiert sich am Mainstream und möchte so viele Bücher, wie nur irgend möglich verkaufen. Deshalb fokussieren die Cover sich am allgemeinen Gefallen. Kleine Verlage legen hingegen Wert auf Detailtreue und ein umfassendes Gesamtpaket eines Buches.
Allerdings kann ich verstehen, dass ein professionelles Team durchaus sehr gute Entscheidungen treffen kann, um das Buch so gut und schön wie möglich zu repräsentieren. Am Ende kann es den meisten Menschen gefallen, doch vielleicht dem Autor nicht. Bei einer Bewerbung bei einem Verlag sollte einem bewusst sein, dass viele Entscheidungen, (neben dem Cover natürlich auch der Buchtitel) ohne den Autor gefällt werden. Es ist nachvollziehbar, dass ein Verlag durch seine Erfahrungen in der Hinsicht auch einfach besser weiß, was richtig und wichtig ist, um das Buch vermarkten zu können.

Innere Werte

Da nicht jeder Schriftsteller unbedingt auch einen guten Geschmack haben muss oder aber überhaupt über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sollte derjenige sich im Selfpublishing versuchen, um ein geeignetes oder professionelles Cover zu entwerfen, sollten wir uns von Glitzer-Glamor-Covern nicht allzu oft verleiten lassen und manchmal auch einen Blick in ein Buch werfen, was vielleicht nicht gerade beim ersten Eindruck überzeugt. Es könnten sich wahre Schätze vor unseren Augen verbergen, nur weil wir uns vom Äußeren abschrecken lassen.

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X Sarah

Titelbild: pixabay.com
Comic: islieb.de

Synonym – Ohne geht es schlichtweg nicht voran.

Wiederholungen und ein begrenztes Vokabular sind Feinde jedes Schriftstellers. Denn sie verschmutzen und vernichten jeden noch so inhaltlich perfekten Text.

Synonyme

Niemand will immerzu den gleichen Satzanfang lesen oder ein begrenztes Spektrum an Verben und Nomen durch einen fünfhundert Seiten Roman an den Kopf geworfen bekommen. Schon nach der ersten Seite würde niemand mehr weiterlesen, wenn der Wortschatz über ist, sein, waren, Kinder, Mensch, Baum, Schrank und dann, danach, damit, weil, weil, weil, weil – hinausgeht.

Jeder Autor besitzt natürlich sein eigenes Vokabular mit dem er seine Texte kennzeichnet. Und hier und dort mal ein paar Wiederholungen tragen auch erst mal nichts zur Langeweile bei. Trotzdem wird einem beim Durcharbeiten des Manuskripts deutlich auffallen, dass einige Floskeln und Phrasen zu oft auftauchen.

woxikon ist eines der Portale, die ich nutze, um meinen Wiederholungen Einhalt zu gebieten. Es ist erstaunlich, was für selbstverständliche Wörter sich anstelle der eigenen dort finden lassen. Am Ende tauchen nämlich keine absurden neuen Begriffe auf, sondern schlichtweg ähnliche Synonyme, die genau denselben Kontext teilen. Nur halt eben anders.

Nicht übertreiben

Natürlich sollte vermieden werden, dass der eigene Text bis zur Unkenntlichkeit mit irgendwelchen komischen Wörtern bepflastert wird. Es sollten Begriffe ausgetauscht werden, die man auch wirklich kennt und die auch in den Kontext passen. Nur weil man ein Wort eingibt und nach Synonymen sucht, heißt das noch lange nicht, dass die gefundenen Wörter auch genutzt werden können. Ein bisschen Mitdenken gehört an der Stelle dann doch noch dazu.

XX Sarah