Zwischen Couch und Buch

Ja, es ist tatsächlich eigentlich bereits weit nach Mitternacht, somit ist eigentlich der dritte Tag des Autorenwahnsinns vorbei. Dennoch hole ich meinen Beitrag jetzt sofort nach, denn ich habe Urlaub und somit vielviel Zeit!

Autorenwahnsinn3

Ja, wie verbringe ich denn nun meinen Sommer? Das ist eine gute Frage! Zunächst einmal beginnt gerade jetzt mein erster Urlaubstag. WUHU! YEAH!
Verreisen tue ich nicht. Eventuell treten wir das ein oder andere Festival an, allerdings wird dieser Teil eher spontan ablaufen.
Während meines Urlaubs steht vor allem eines im Vordergrund: Die nächste Überarbeitungsphase meines Romans und jeden Tag ein Buch. Wie jetzt, jeden Tag ein Buch? Ja, nun, im Juli habe ich nur EIN EINZIGES BUCH gelesen und das möchte ich im August grundlegend ändern. Hier liegen so viele schöne wunderbare Bücher und schreien endlich gelesen zu werden, aus dem Grund möchte ich sie von ihren Qualen erlösen und sehr viel lesen. Lesen, Schreiben, Überarbeiten, so sieht mein Urlaub aus und ich freue mich wahnsinnig drauf!

Wo werde ich sein?

Sehr wahrscheinlich vor dem PC in meiner Wohnung. Allerdings gebe ich mir Mühe mal hinaus in die Welt zu schreiten und mich vielleicht mal in einen Starbucks (Grüße an die Nixen an dieser Stelle, hah) oder eine Buchhandlung setzen, um die Gedanken etwas kreisen zu lassen.
Am Samstag kriege ich allerdings hohen Besuch! Die herrliche Mika kommt mich für unglaubliche 4 Tage besuchen! Von Samstag bis Dienstag haust sie bei uns und vergnügt meine Zeit. Mika habe ich vor zwei Jahren durch das Bloggen kennengelernt und seit dem sind wir beide etwas sehr unzertrennliche Zeitgenossen geworden. Ich freue mich schon wahnsinnig auf diese Zeit, vor allem, da wir am Montag auf das Billy Talent Konzert in Dortmund gehen werden, um ordentlich abzurocken, das wird ein herrlicher Abschied!
Ansonsten machen wir vielleicht Essen unsicher oder hocken, ganz Autoren-Like, einfach auf der Couch herum, schmöckern in Büchern, reden über die Schreibwelt oder Lästern einfach, weil wir Bock drauf haben. Es werden definitiv Beweisfotos geschossen!

Wann werde ich sein?

Das wäre eigentlich die bessere Frage. Das Problem an mir selbst ist, dass ich, sobald der Urlaub oder überhaupt ein paar freie Tage anstehen, direkt eine Gestaltumwandlung erlebe und mich in eine totale Nachteule verwandle. Das ist echt schlimm! Meine beste Freundin ist da ganz radikal und steht selbst an freien Tagen früh aus, um in der Routine zu bleiben und nicht in den Zombiemodus zu verfallen. Hut ab, so viel Durchhaltevermögen habe ich gar nicht, hah. Was bedeutet das also? Nun, ich werde wohl jeden Tag erst ab ca. 18 Uhr überhaupt zum Leben erweckt und bis 5 Uhr morgens die Nacht zum Tage machen. Ja, ehrlich. Und das heißt nicht, dass ich die ganze Nacht Party mache, sondern vorm PC oder hinter einem Buch sitze, lese, schreibe, blogge. Was andere Menschen dann halt Tagsüber machen, geschieht bei mir dann nur bei Nacht. Weshalb es auch dazu kommt, dass ich eigentlich hauptsächlich in der Wohnung aufzufinden sein werde, denn leider wohnen wir nicht in New York City, wo man so einen Starbucks auch mal locker um 3 Uhr morgens besuchen kann, sondern in Hamm, wo es nicht einmal einen verdammten Starbucks gibt! PAH!

Der innere Eulenhund

Schweinehund klingt irgendwie nicht schön, deswegen taufe ich meinen Inneren Kampfgeist Eulenhund. Mein Eulenhund (Weil wegen Nachteule und weil naja, es ist spät und da werde ich komisch) gedenke ich zu überwinden, indem ich mir gedanklich vornehme die Stadt vielleicht doch Richtung Nordsee oder Amsterdam zu verlassen. Vielleicht für einen Tagesausflug. Etwas erleben. Etwas erkunden. Oder vielleicht doch auf der faulen Haut liegen, oder auf der Couch? Mal sehen, es wird definitiv Fotos geben, von der Couch oder von der Welt, das wird sich noch zeigen.

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Und wie sieht euer Sommer aus? WO kann ich EUCH antreffen? Reist ihr fort? Oder findet euer Urlaub eher wann anders statt?

Alles Liebe,
Sarah

 

 

Camp-Winner, was geht?

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Der Monat ist vorbei. Und es war in der tat ein Besonderer, denn es war Camp-NaNoWriMo-Zeit!

In diesem Monat habe ich mich mit drei besonderen Menschen (Mika, Stella und Hannes) in einer Cabin zusammengesetzt und geschrieben, geschrieben, geschrieben.

Es war wirklich herrlich! Gegenseitig konnten wir uns super motivieren. Da ich mitansehen konnte, wie viel die anderen erreicht hatten, oder, dass sie selbst aktiv sind, habe ich mich selbst automatisch auch hinter die Tastatur geklemmt :) jemandem zu schreiben, was das jeweilige Schreibziel sein würde, hat mich sehr motiviert es auch wirklich erreichen zu wollen.

So manch einer sagte mir, dass er bei dem NaNoWriMo nicht teilnehmen kann, da sie nicht unter Druck schreiben können. Ich persönlich empfinde es ganz und gar nicht als Druck oder Zwang. Schreiben gibt mir ein Gefühl von Lebensfreude. –  Ich mein: Was ist bitteschön cooler, als eine ganze Welt samt Leben zu erfinden? Ganz recht: Gar nichts!

Was waren meine Ziele während des Camps?

Nun, in diesem Monat hatte ich mir vorgenommen mein gestartetes Projekt vom NaNoWriMo2015 im November in die Überarbeitungsphase zu bringen und vollständig zu überarbeiten. Dabei entdeckte ich den ein oder anderen Nachteil des NaNoWriMos: Zu überschnelltes Arbeiten. Gewiss wäre ich bei weitem nicht so schnell so weit gekommen und die Geschichte hätte nicht derart ihre Form angenommen und darüber bin ich sehr froh, diese Zeit möchte ich nicht missen müssen. Aus dem Grund würde ich immer wieder an den Schreibmarathons teilnehmen. Die Intensität sich mit dem Schreiben und dem Geschriebenen auseinanderzusetzen ist überwältigend und fordert die Fantasie umso beständiger.

Allerdings sind die Charaktere in der Zeit noch nicht so recht ausgereift gewesen. Es war schlichtweg keine Zeit dafür vorhanden. Was ich allerdings dem zuschreibe, dass ich im November gar nicht geplottet, sondern einfach drauf los geschrieben habe. Das Plotten habe ich dann quasi zwischen Dezember und Juni nachgeholt. Aus dem Grund musste bei der Überarbeitung im ersten Abschnitt viel an Struktur geändert werden. Dies war zwischen April und Juni der Fall. Dort habe ich die gesamte Kapitelstruktur aufbereitet und die Geschichte hat von Anfang bis Ende seinen gezielten Lauf genommen. Dies hatte aber die Folge, dass ich in diesem Monat eine detaillierte, sehr aufwendige zweite Überarbeitung in Angriff nehmen musste. Ich startete in den Monat mit knappen 90k. Mittlerweile sind es 113k. Zwischendurch war ich bei 120k, doch natürlich folgt beim Überarbeiten auch das klägliche Streichen von ganzen Passagen, was allerdings auch notwendig ist. Ich will hier ja schließlich niemanden mit totenschweres Gequasel langweilen.

Da die Überarbeitung tatsächlich sehr aufwendig war, bin ich bei Seite 319 angelangt und höchst zufrieden! Denn bis zu diesem Punkt steht das gesamte Werk komplett fertig. Gewiss, ich muss es noch einige Male lesen, um Logikfehler zu beseitigen, doch abgesehen davon ist es bis hierhin fertig. Allerdings fehlen mir nun noch ca. 170 Seiten, denn das Buch umfasst derzeit 497. Ich gehe davon aus, dass noch viel gestrichen wird, jedoch auch noch viel hinzukommt, hier und dort. Ich bin gespannt, wie viel es am Ende sein wird. Die Seiten beziehen sich übrigens auf Normseiten.

Ich hoffe im August die restlichen Seiten zu meistern und es dann an meine Betaleser weitergeben zu können. Danach folgt die Bewerbungsphase. Hui! :)

Habt ihr beim Camp mitgemacht? Was hattet ihr für Erfahrungen? Konntet ihr euer Ziel erreichen?

Liebe Grüße

-SR

Camp NaNoWriMo

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Zitat aus meinem aktuellen Projekt <3

Hallo liebe Wortakrobaten und Buchstabentänzer <3,

diesen Monat ist es wieder soweit. Gemeinsam schlagen wir die Tastatur nieder, bekämpfen den Buchstabensalat, um das Wort Ende unter unseren Projekten setzen zu können.

Doch warum diesen Monat?

Diesen Monat findet das Camp NaNoWriMo statt.

Was ist das der NaNoWriMo?

Bedeutet: National Novel Writing Month. Eigentlich findet dieser im November statt. Es ist ein Aufruf an alle Autoren weltweit, um gemeinsam einen Monat lang zu schreiben. Ziel ist es 50 000 Wörter niederzuschreiben. Dabei muss es sich nicht zwangsweise um einen Roman handeln. Es gibt primär darum überhaupt zu schreiben und das Schreiben wieder in unsere Zeit zu etablieren, damit auf das geschriebene Wort wieder aufmerksam gemacht werden kann. Es ist ungemein motivierend seinem exakten Ziel entgegenzustreben. In allerhand Blogs, unterschiedlichen Fb-Seiten und vielen Websiten berichten Autoren, Schreiberlinge und Manuskriptebezwinger von ihren Erfolgen und  Misserfolgen, es folgen ungemein viele Motivationen, die einem dabei helfen sein Ziel zu erreichen. Auf dem Weg konnte ich bereits viele neue Autorenkollegen kennenlernen & neue Freundschaften schließen. :)

Und was ist dann der Camp NaNoWriMo? Es ist doch gar nicht November!?

Ja, ganz recht. Ich leide keineswegs an einer Zeitstörung. Gewiss, es ist Juli. Denn im Juli findet das Camp statt. Anders als im November wird kein allgemeines Ziel festgesetzt. Jeder Schreiberling soll selbst bestimmen, welche Wortzahl er am Ende erreichen möchte. Dabei findet man sich in sogenannten Cabins zusammen. Es sind Gruppierungen, die in einem eigenen Chatroom gemeinsam Motivation tanken und sich über ihre Projekte austauschen. Meine Writing-Buddies sind Mika und Stella. Ich freue mich wahnsinnig auf unsere gemeinsame Schreibzeit :3

Mein Projekt

Derzeit sitze ich an der Überarbeitung meines Manuskripts, welches ich im November begonnen habe. Es umfasst zur Zeit 98 593 Wörter und soll in diesem Monat beendet werden. Das ist zumindest mein Ziel. Ich gehe davon aus, dass ich noch 25 000 Wörter benötige, um das tatsächliche Wort Ende dort nieder tippen zu dürfen. Was danach geschieht? BETALESER-ALARM :O. Und danach? Mal sehen!

  • SR

 

Tag 8 NaNoWriMo: Die 15 000 sind geschafft

Der Reihe nach wurden Körbe bei Kuchenchefs mit hohen Hüten abgegeben, die mit Lupen ihre prüfenden Blicke drüber laufen ließen.

Ja, die Kuchenchefs. Auch ein schöner Tippfehler. Verleitet mich doch glatt zu einer weiteren Idee, dennoch lösche ich das U und ersetze es mit dem passendem Ü. Küchenchefs.
Eigentlich hatte ich gehofft am Wochenende am meisten Wörter schreiben zu können, doch irgendwie laugt mein Kopf gerade aus. Trotzdem höre ich nicht auf, auch wenn ich nur auf den Texte starre, mehr im Internet auf anderen Blogs und über andere Erfolge surfe, so behalte ich meine Geschichte stets im Auge.
Tatsächlich kam ich dann heute nicht umher doch ein paar Dinge im bisherigen Schreibverlauf zu verändern. So ganz roh und unüberarbeitet konnte ich es schließlich doch nicht belassen und bei einer Überarbeitung kommen einen dann schließlich doch noch ein paar Ideen, die hinzugefügt werden können. Manchmal kann es auch Spass machen, den Texte wieder und wieder zu lesen, um nach Ungereimtheiten zu suchen.
Habe mich gerade dabei erwischt, wie ich diesen Text fix, wie meine Geschichte, per strg+s abspeichern wollte. Zeit also weiter zu schreiben, viel Erfolg weiterhin.