LEIPZIGER BUCHMESSE: Samstag+Sonntag

XXX

Die Buchmesse hat ihr Ende am Sonntag gefunden. Obwohl wir sonntags früh abgereist sind, haben wir dennoch reichlich erlebt. Etwas froh war ich dann schon, als wir zeitig Zuhause wieder eingetrudelt sind und mich die eigenen vier Wände begrüßten. Dennoch packt mich der Messeblues vollkommen innig und lässt mich die Stunden, Tage und vor allem all die Menschen schrecklich vermissen.

LBM SA SO

SAMSTAG

In meinem ersten Teil des Messeberichts könnt ihr alles über den Donnerstag und Freitag erfahren. Bereits Freitagfrüh hat es zu schneien begonnen, was mich erfreut strahlen ließ. Trotz vieler böser Stimmen, gebe ich gut und gerne zu, dass ich Schnee liebe. Und ich habe den Schnee vermisst. Zwar hat es in diesem Winter etwas geschneit, trotzdem ist es irgendwie nie wirklich ein weißer Winter gewesen. Der wurde jetzt Mitte März gebürtig nachgeholt. In Leipzig. WAHNSINN! Es hörte bis Sonntag nicht auf zu schneien! Leider hatte es auch zur Folge, dass viele Züge ausfielen und sehr viele Besucher die Messe nicht erreichen konnten oder den Heimweg gar nicht erst antreten konnten. Das ist superärgerlich und tut mir für all jene, die es betroffen hat, wahnsinnig leid! Ich hoffe, dass am Ende jeder irgendwie Heim gefunden hat und die Kosten irgendwie erstattet bekommt. Wir sehen uns dann nächstes Jahr!

IMG_2170

Am Samstag haben Becca, Jill und ich uns auf dem Weg zur Signierstunde von Sebastian Fitzek gemacht. Zu unserem unfassbaren Glück waren wir die ERSTEN vor Ort! Wir haben uns unglaublich darüber gefreut und erst einmal ein kleines Zeltlager aufgeschlagen. IMG_2167Da Sebastian Fitzek recht flott mit seinem ersten Termin durchgekommen ist, hat er die Signierstunde prompt um eine halbe Stunde vorverlegt, so dass er uns bereits um halb 12 mit den Worten „Entschuldigung, da müsste ich einmal durch“, begrüßte und wir zwischen peinlich-berührt und hysterisch-aufgeregt vom Boden aufstanden. Es war ein Fest! Wir plauderten ein wenig, schossen Fotos und ließen unsere mitgebrachten Romane signieren. Ich ließ „Flugangst 7a“ für mich und meinem Mann signieren, woraufhin Fitzek meinte: „Und, wo ist nun der Nino?“ Und ich dann: „Ja, der ist lernen. Er hat bald eine Prüfung.“IMG_1865.jpg Schockierter Blick. „Er lernt HIER auf der Messe?“ Ich nicke. Er lacht. – Das nächste Buch sollte für Jill signiert werden, die eigentlich nur ganz schnell an die frische Luft wollte, immerhin konnte niemand ahnen, dass der Spaß doch so früh beginnen würde. Sebastian Fitzek meinte daraufhin direkt: „Dann soll Jill mich mal ranwinken, sobald sie zurück ist. Ein Foto kriegt sie auch noch von mir!“ Und wisst ihr was? Das hat sie auch! Es ist einfach unfassbar, wie liebenswürdig und großartig Fitzek ist. Mir ist kaum ein Autor bekannt, der sich derart intensiv und locker mit seinen Fans abgibt. Seine Bodenständigkeit und die Nähe zu seinen Fans finde ich ausgesprochen bewundernswert. Jede Messe immer wieder gerne!

IMG_1867.jpg

Nach der Signierstunde von Fitzek haben wir kurz Yvonne getroffen. Es war ein totaler Glücksfall, da sie gerade vom Carlsen-Bloggertreffen gekommen ist und bei uns Jill abgepasst hat, damit sie sich gemeinsam zum Fischer-Treffen aufmachen konnten. Trotz, dass dieses Treffen von kurzer Dauer war, hatten wir noch die Zeit, ein Foto zu schießen.

IMG_1874.jpg

Danach ging es für uns zum SPLITTER-Verlag. Ein Comicbuch-Verlag für Erwachsene. Die Comics sind Nicci, Becca und mir bereits in Andis Comicbuchladen aufgefallen. IMG_2168Becca hatte damals direkt END gekauft und verschlungen.
Als uns Rika schließlich zu Max, dem Pressekoordinator von SPLITTER, brachte und uns ihm als Blogger vorstellte, waren wir hin und weg. Er stellte uns den Verlag einmal genauer vor und gab uns umgehend zwei Rezensionsexemplare mit. Zum einen nahm ich auf Beccas Empfehlung END mit, und jeder von uns erhielt zudem noch GRÜN, einem Comic, der von Frauke Berger gezeichnet wurde, die zudem noch paralllel eine Signierstunde hielt. Natürlich konnten wir es uns nicht entgehen lassen und ließen auch unsere Comics von ihr unterschreiben. Und nicht nur das: Sie zeichnete uns auch noch jedem eine Figur rein! Ich wünschte mir Luna Lovegood von Harry Potter. Sieht sie nicht großartig aus? Ich bin total angetan! Und gespannt auf den Comic!

6b640b2d-42c8-495c-a98a-98cd074bc0d5.jpgIm Anschluss machten wir uns auf dem Weg zum Schreibnachttreffen, welches um 14 Uhr an der Fantasy-Leseinsel stattfand. Leider war es zu dem Zeitpunkt unglaublich voll, die unterschiedlichen Wege zu den Hallen wurden in Einbahnstraßen verwandelt, so dass wir nur mit großer Verspätung ankamen. Dennoch war noch genug Zeit vorhanden, um mit den ein oder anderen in ein Pläuschchen zu geraten. IMG_2057.JPGAllzu lange konnten wir nicht verweilen, da wir uns direkt auf den Weg zur Wonder Woman Party des dtv-Verlags machen mussten. An sich war die Party leider ehe ermüdend gewesen. Bis auf die Lesung des ersten Kapitels ist an sich nicht wirklich etwas aufregendes geschehen. Obendrein standen absolut keine Sitzplätze zur Verfügung, was bei einem dreistündigen Aufenthalt dann doch etwas anstrengend wurde und wir unsere Runden auf den Boden verlegen mussten. Dafür hat dieser Abschnitt des Tages dann das aufeinandertreffen mit all den Bloggern vor Ort verschönert! Es waren so viele bekannte und neue Gesichter darunter, wir hatten mal richtig Zeit miteinander zu quatschen und es hat einfach superviel Spaß gemacht, IMG_2021.jpgso jeden Mal etwas näher kennenzulernen.
Ein weitere Pluspunkt war die Fotowand, bei der wir uns mit unseren Kostümen drapieren und ablichten konnten. Wirklich cool! Leider habe ich im Nachhinein mitbekommen, dass ich bei dem Gewinnspiel vor Ort gewonnen habe, Dtv dann jedoch einfach neu ausgelost hat, obwohl es zu Beginn hieß, dass Gewinner, die gezogen werden aber nicht anwesend sein konnten, am nächsten Tag ihren Gewinn am Stand abholen können. Tja, etwas dürftig durchdacht. Macht aber nichts, trotz alledem hatten wir eine großartige Zeit miteinander.

IMG_2035.jpg

Danach haben wir uns auch schon auf den Weg ins Hotel gemacht, um den letzten gemeinsamen Abend gemeinsam zu verbringen. Dabei gab es erneut Lasagne, was mir eine große Freude bereitete. Jill ist derweilen auf einer Lesung mit Laura Kneidl und Mona Kasten gewesen, was mich für sie unglaublich gefreut hat. Bei einer Nacht-und-Schnee-Aktion haben wir sie schließlich abgeholt und noch eine schöne Autofahrt erlebt, mit anschließendem Mitternachtssnack im Gemeinschaftsraum.

IMG_1757.jpg

SONNTAG

Am Sonntag dann stand das große Packen an. Wir verließen gegen 10 Uhr unser Hotel und machten uns auf den Weg zur Messe. Jill musste uns leider bereits direkt vor Ort verlassen und machte sich auf den Weg zurück nach Berlin. Mit Becca, Nicci und meinem Mann begab ich mich dann schließlich noch ein letztes Mal auf das Messegelände. Wir schlenderten durch die Hallen und sahen uns noch einmal ein letztes Mal die Stände und Verlage an, bevor auch wir schließlich gegen Mittag die Heimreise antraten. IMG_1958Die gewonnen Eindrücke waren wirklich großartig. Vor allem bleiben mir das großartige Treffen mit dem Diogenes-Verlag und dem SPLITTER-Verlag in Erinnerung. Gerade beim Diogenes-Verlag gefiel mir die Aufmachung des Treffens, vor allem, da wir uns dort (Freitag) in einem eigenen Raum mit Sitzreihen befanden und in gemütlicher Atmosphäre über das bevorstehende Programm plaudern konnten. Ein großes Lob dafür an dieser Stelle. Beim SPLITTER-Verlag gefiel mir vor allem, dass die Arbeit mit Bloggern so hoch geschätzt wird. Generell finde ich es beeindruckend, wie hoch die Verlage die Zusammenarbeit mit Bloggern ansehen. Vielen lieben Dank dafür.
Abends dann angekommen, habe ich mir zunächst einmal all meine Messeschätze angesehen. Und wisst ihr was? Ich habe mir nur ein einziges Buch in diesem Jahr gekauft, und zwar Ava Reed Die Stille meiner Worte. Ein wundervolles Mitbringsel.

IMG_2163

Erzählt mal: Wie war eure Messe? Wer war alles dort? Wen habe ich verpasst? Was habt ihr erlebt? Teilt gerne mit mir eure Beiträge, ich stöbere gerne!
Übrigens haben wir folgende Bands und Songs immer wieder gehört: Beim abendlichen Schlemmen lief Opernmusik, vorzugsweise Pavarotti, im Auto AnnenMayKantereit, Reinald Grebe, Bodo Wartke, Foo Fighters, Audioslave, Nirvana, Serj Tankian und Yann Tiersen.

Banner

LoveSarah

 

 

 

 

LEIPZIGER BUCHMESSE: Planung

XXX

In wenigen Tagen startet die Leipziger Buchmesse! Ich bin super aufgeregt und freue mich auf die bevorstehende Zeit mit meinen liebsten Menschen. Die meiste Zeit über werde ich mit der Büchergang (Nicci, Becca und meine Jill) verbringen. Wir haben uns gemeinsam in ein Hotel einquartiert und freuen uns bereits unglaublich darauf, so viel Zeit miteinander genießen zu können. Was steht bei der Buchmesse an?

LBM Planung

Die Anreise erfolgt für uns bereits am Donnerstag. Dabei haben wir an dem Tag ein Treffen mit dem Magellan-Verlag eingeplant, auf das ich mich wahnsinnig freue. Mein Repertoire an Büchern aus dem Verlag habe ich durch diverse Ausbeutungen bei Arvelle aufgestockt.
IMG_0339Auf das kommende Verlagsprogramm bin ich schon supergespannt und neugierig es zu entdecken. Die Bücher aus dem Verlag haben jedes für sich eine ganz eigene Note, die sie zu etwas sehr Besonderem macht. Gerade hinsichtlich der Geschichtenauswahl und der Covergestaltung, ist die Liebe, die der Verlag in sie hineinsteckt, deutlich abzulesen.
Ansonsten heißt es am Donnerstag zunächst einmal für uns: Ankommen und Umschauen. Dabei möchte ich mir die unterschiedliche Verlagsvielfalt ansehen und beim Stöbern schauen, welche Autoren und Lesungen sich eigentlich auf dem Gelände so befinden.
Am Freitag treffen wir uns mit dem Diogenes-Verlag, um das neue Program kennenzulernen. Erst kürzlich habe ich Palast der Finsternis und Vintage ausgelesen und bin gerade durch die intensiven Schreibstile und diese wirklich besonderen Geschichten sehr vom Verlag angetan. IMG_9965Als nächstes steht Genie bei mir auf der Liste, dessen Inhalt mich am meisten fasziniert. Ich bin auf die Umsetzung und den Verlauf der Geschichte gespannt. Hoffentlich schaffen Nicci und ich es, die Lesezeit gemeinsam zu planen. Bei ihr schlummert der Roman nämlich ebenfalls noch und wartet darauf, gelesen zu werden. Das gemeinsame Lesen hat mir bereits unglaublich beim Palast und Verliere mich. Nicht. sehr gut gefallen. Vor allem, da ich mich so gerne in die Geschichten hineinsteigere und direkt einen Ansprechpartner habe, der mich versteht.
Am Samstag dann findet das Wonder Woman Treffen beim dtv Verlag statt. Was uns dort wohl erwartet? Ich hoffe, dass ich den Roman bis dahin auch gelesen habe, damit ich nicht gespoilert werde oder die einzig Unwissende bin, die keine Ahnung hat, wovon eigentlich alle sprechen.

Banner

Lieblingsmenschen

Neben den Verlagstreffen freue ich mich am meisten auf das Zusammenkommen und Wiedersehen von neuen und alten Gesichtern. Dabei ist die Schreibnacht mit ihrer Community wieder am Start! Ich freue mich schon wahnsinnig auf den Austausch mit meinen Bloggerkollegen und Schreibgesellen. Bereits in Frankfurt durfte ich so viele neue Menschen ins Herz schließen! Ich hoffe auf viele wundervolle Gespräche und vor allem darauf, all jene zu treffen, von denen ich weiß, dass sie die Messe aufsuchen werden. Daher hier mein persönlicher Ausruf: Wen kann ich denn von euch auf der Messe antreffen? Nach wem muss ich Ausschau halten?

Als Autorin auf der Messe

Leider werde ich nicht auf der Messe ausstellen. Trotzdem dürft ihr mich supergerne ansprechen, sobald ihr mich erkennt! Ich werde Lesezeichen, Visitenkarten, Luftballons und natürlich Konfetti bei mir haben und euch gerne damit überschütten! Sprecht mich an, ich bin für allerhand Schabernack zu haben und freue mich auf viele Momente und Fotos mit euch!

23549988_529743577359293_4428837453799863490_o

Banner

LoveSarah

Zwischen Ramschpreisen und wieso man es niemandem recht machen kann

Welt.png

Ebooks kosten ja eigentlich nichts, oder? Schließlich bestehen sie aus nichts – oder? Ich als Leser habe nichts in der Hand, kein Buch, was ich noch einmal verkaufen kann, ich selbst erhalte also quasi nichts. Bis auf die Geschichte natürlich, doch die ist ja eigentlich nichts wert, immerhin hat sie ja nur irgendsoein Autor runter geschrieben. Das ist ja keine Arbeit.

Was ist eigentlich los?

Etwas sprachlos und mit müden Augen konnte ich gestern Abend nicht schlafen. Aufgewühlte Gedanken durchtrieben mich, machten mich rasend. Doch warum? Was war geschehen?

An dieser Stelle möchte ich keine Personen oder Gruppierungen persönlich ansprechen, verallgemeinere die Geschichte daher, da es schließlich nur um den Kern der Geschichte geht und nicht um die Details: Ein Leser erhielt durch eine Aktion von einem Autor ein Ebook gratis. Derjenige freute sich sehr. Dieses Ebook umfasste 150 Seiten. Es war der erste Teil eines 11-teiligen Serials. Die übrigen Teile hätten insgesamt einen Wert von 33 Euro für über 990 Seiten beinhaltet. Wie ich finde, ein ziemlich fairer Preis, doch das sah der Leser nicht so. Derjenige fühlte sich hintergangen. Abgezockt. In die Irre geführt. Einer hinterlistigen Marktstrategie verlockt. Es wäre unverschämt für ein Ebook am Ende so viel zu verlangen, wie für ein Taschenbuch, so heißt es. Da schließlich dann pro Buch um die 10 Euro bei 330 Seiten fällig wären. Und das als Ebook. Darüber hinaus noch durch ein Gratis-Exemplar in die Irre geführt zu werden, regte diese Person ungemein auf. Sie fühlte sich betrogen durch den Autor. Es wäre unverschämt, schließlich wolle derjenige als Leser jetzt erfahren, wie die Geschichte weitergeht (die Leserprobe war anscheinend echt gut) und muss nun so viel Geld für die restliche Story ausgeben.

Tja und an dieser Stelle ist mir dann die Kinnlade ins Erdgeschoss geknallt.

Über Aktionsangeboten und Wertlosigkeit

Um das noch einmal auf den Punkt zu bringen: Ein Leser beschwert sich, weil er etwas UMSONST erhielt, weil die Produkte, die danach folgten, um den ersten Band zu beenden, dann etwas Geld kosten. Keine Unsummen. Normale Preise. Ja, auch wenn es sich dabei nicht um ein Taschenbuch handelt, sondern um ein Ebook, doch zu den Kosten später mehr.
Wenn ich mal einen Vergleich ziehen dürfte: In Bäckereien liegen manchmal gerne ein paar Proben der Gebäcke aus, um zu kosten. Wenn man dann mehr möchte, kauft man logischerweise das ganze Brot. Und bezahlt dafür. Das sieht offensichtlich jeder als sehr normal an, denn dann habe ich etwas in der Hand. Da beschwert sich niemand, dass nach dem UMSONST-Teil der GELD-Teil folgte. Es ist ähnlich, wie bei der gratis-Leseprobe, wobei diese direkt mal 150 Seiten umfasste. Wenn der Inhalt, ähnlich wie bei einer Essens-Probe, nicht gefällt, dann muss man das Endprodukt ja nicht erwerben. Man konnte es testen und dann entscheiden, ob man Gefallen daran hat. Eine, wie ich finde, sehr kluge Marketing-Strategie. Gerade im Bereich des Selfpublishings müssen härtere Register gezogen werden. Kreativität wird an dieser Stelle hoch angesetzt. Irgendwie muss man auffallen, die Leser dazu bringen auch ihre Werke zu lesen und nicht nur die von bekannten Bestseller-Autoren. Denn weshalb sollte ein Leser einen fremden Selfpublisher lesen, wenn der Bestseller genausoviel kostet? Ich kann den Sinn dahinter verstehen, ich selbst denke in dem Punkt auch nicht sehr viel anders. Fremden Produkten, sei es ein neues Buch eines mir fremden Autors oder ein neues Produkt einer Lebensmittelreihe, traue ich im ersten Moment nicht. Ich möchte mein Geld nicht ausgeben, weil ich nicht weiß, ob es für dieses Produkt den Wert erfüllt. Um dann den Kunden (Leser) irgendwie doch zu locken, versucht man es mit Aktionen. Sei es, dass das Ebook für die ersten Wochen für einen lukrativen Preis von 0,99 € angeboten wird, oder aber auch umfangreiche GRATIS-Proben verschenkt werden.
Doch, versteht ihr, was das wirklich bedeutet? Da arbeitet jemand Stunden, Wochen, Monate, und all die Arbeit wird später für einen 1-Euro-Ladenpreis verscherbelt. Weil die Welt das mittlerweile so erwartet. Und wenn es dem Billig-Angebot nicht gerecht wird, regnen Beschwerden vom Himmel.

Übrigens: Meine Kurzgeschichte habe ich zu Beginn auch Gratis angeboten

Denn wisst ihr was? Ich selbst habe es nicht anders gemacht. Als ich meine Kurzgeschichte veröffentlichte, wollte ich vor allem viele Menschen damit erreichen, Kritik bekommen, Feedback zu meiner Geschichte. Ich wollte wissen, ob das, was ich geschrieben habe, gut ist. Eine Leserschaft finden. Also habe ich es eine Woche lang gratis angeboten. Anscheinend kann ich von Glück reden, dass ich keine Beschwerden entgegen geschleudert bekommen habe, da es sich lediglich um eine Kurzgeschichte und keinen ganzen Roman handelte. Denn so, wie es dort draußen aussieht, gibt es anscheinend sehr wohl Menschen, die sich tatsächlich auch über Dinge aufregen können, die ihnen umsonst angeboten werden.
Ich bin zutiefst enttäuscht. Entsetzt und irgendwie auch verletzt. Direkt hat es mich nicht persönlich betroffen, zum Glück. Ich wäre aufgelöst, innerlich etwas zerstört. Irgendwie wollte man etwas Gutes tun und wird dafür am Ende noch bestraft.
In was für einer Gesellschaft leben wir eigentlich? Wenn Lesen zu einem Hobby geworden ist, dann sollte man auch bereit sein dafür Geld auszugeben. Und wenn es gratis ist, dann verdammt noch einmal FREUE ich mich darüber, lese es und hinterlasse dem Autor eine Rezension, um demjenigen mitzuteilen, wie es mir gefallen hat. Schließlich hat derjenige mir etwas GESCHENKT. Und ich weiß ja nicht, wie die Erziehung bei euch im Leben so abgelaufen ist, aber ich bedanke mich für ein Geschenk und beschwere mich nicht darüber.

Schreiben ist Arbeit

Es ist egal, wie lang eine Geschichte ist, der Weg, bis sie fertig ist, hat Zeit und Mühe gekostet. Selbst, wenn es sich dabei nur um eine Kurzgeschichte handelt. Eine Geschichte schreibt sich nicht einfach in zehn Minuten runter. Dahinter steckt Planung, Plotten, Überarbeiten und Schreiben. Meine Kurzgeschichte Der Sandkornzähler umfasst 20 Seiten und einen Wortumfang von knapp 4000 Wörtern. Das ist nicht viel, schließlich ist es nur eine Kurzgeschichte. Zum Vergleich: Mein Roman umfasst 500 Seiten mit 113 000 Wörtern.
Doch hinter der Kurzgeschichte und diesen 4000 Wörtern steckt dennoch viel Arbeit. Nehmen wir die reine Schreibarbeit, so stecken dahinter 2-3 Stunden, reiner Fließtext. Zwischendurch muss noch geplottet werden, damit der Inhalt auch Sinn ergibt, packen wir für eine Kurzgeschichte dafür auch noch einmal 2 Stunden obendrauf. Danach folgt die erste Runde der Überarbeitung. Werten wir dafür mal eine Stunde. Wenn der Text fertig ist, schicke ich es an Beta-Leser. Ja, auch bei einer Kurzgeschichte. Ich mache keine halben Sachen. Wenn die Kommentare der Beta-Leser zurückkommen, folgt die zweite Überarbeitungsrrunde, die meist mehr Zeit in Anspruch nimmt, lassen wir hier zwei Stunden dafür, wenn es nicht sogar mehr sind, doch stappeln wir einmal tief.
Bis der Text der Geschichte also fertig ist, liege ich bei: 8 Stunden. Also ein ganzer Arbeitstag. Was vorraussetzt, dass alles glatt läuft und ich die Geschichte bereits sehr genau kenne, mir nicht viele Gedanken machen muss. Das ist die minimale Zeit, die ich aufwenden müsste, um eine Kurzgeschichte fertigzustellen.
Danach ist das Buch allerdings noch nicht fertig. Dann kommt der Buchsatz. Nehmen wir dafür mal 2 Stunden. Dann das Cover: Nehmen wir dafür 3 Stunden, da ich es selbst angefertigt und nicht gekauft habe, entfallen an dieser Stelle für mich die Kosten. Da meine beste Freundin Germanistik studiert hat, konnte ich mir ebenfalls Kosten für ein teures Lektorat ersparen, da sie so lieb war und meinen Text korrigiert und auf Sinnfehler hinterfragt hat.
All das setzt voraus, dass ich übrigens all das schon gelernt habe. Damit meine ich das Schreiben. Die Covergestaltung, die Konvertierung in ein Ebook-Format, die Auseinandersetzung mit dem Veröffentlichungs-Prozess und vieles mehr. Zum Beispiel: Was ist eigentlich ein Buchsatz? Welche Größe hat so ein Cover eigentlich? Welche Bilder darf ich verwenden und welche Schriftarten? Welche Plattform nutze ich dafür? Welches Programm eignet sich am besten? All die Stunden, in denen ich das Grafikprogramm kennenlernen musste, in denen ich das Cover Kritiken durchziehen ließ und Verbesserungen vorgenommen habe, all die Zeit auf unterschiedlichen Blogs, Plattformen und Websites, um sich professionelle Meinungen und Ratschläge einzuholen. All das beziehe ich in die Arbeit nicht einmal in Stunden mit ein. Mal abgesehen von all den Jahren, in denen ich das Schreiben lernte. Und damit meine ich nicht das Alphabet der ersten Klasse. Ich meine das richtige Schreibem. Die Kunst eine Geschichte zu schreiben, so dass sie vielleicht hoffentlich am Ende auch jemand lesen möchte.
Was für einen Stundensatz haben wir jetzt am Ende? Acht für den Text und noch einmal 5 für den Rest, also bei 12 Stunden. Das setzt auch voraus, dass man fehlerfrei arbeitet und alles auf Anhieb funktioniert.

Echte Kosten

Ich selbst habe das Cover und das Lektorat durch Freunde und eigene Arbeit erreichen können. Viele Selfpublisher kaufen sich allerdings ein Cover und nutzen ein professionelles Lektorat. Bei einem Manuskript von ungefähr 300 Seiten kommen dabei locker Kosten in Höhe von 1500-2000 Euro auf einen zu. Ja, ganz recht. Dieses Geld streckt ein Selfpublisher vor, ohne zu wissen, ob das Buch am Ende überhaupt gekauft wird. Volles Risiko, nur, damit das Buch auch den Qualitäten entspricht, welches die Leser fordern. Dieses Geld geben wir also für potenzielle Leser aus, damit das Buch auch zu einem guten Wert verkauft wird. Und dann folgen Rabatt-Aktionen und vieles mehr, damit mehr Leser auf einen aufmerksam werden.

Ein Verlag hat ähnliche Kosten. Und etwas darüber hinaus. Denn bei einem Verlag folgen dazu noch Kosten für Buchsatz, Marketing, Innengestaltung und der Rabatt an den Buchhandel. Autoren setzen sich mit dem Marketing und dem Buchsatz oft selbst auseinander, wobei beim Marketing gerade am Anfang auch viel Geld hinein fließen muss. Dabei handelt es sich sowohl um Facebook-Werbung, als auch um Materielles, wie Flyer, Leseproben, Lesezeichen und Gewinnspiele.

Und ach ja! Der Autor. Der Autor sollte am Ende auch noch bezahlt werden. Derjenige hat die Geschichte ja geschrieben. Das hätte ich ja fast vergessen. Und das sage ich jetzt nicht einfach so.
Im Verlagswesen wird ein prozentualer Wert vertraglich festgelegt, den der Autor erhält. Zu Beginn wird dieser 5 % des Buchpreises nicht überschreiten, schließlich ist der Autor noch unbekannt und kann quasi froh darum sein, dass das Buch überhaupt vermarktet wird.
Als Selfpublisher kann man fast selbst die Preise festlegen, darf jedoch einen Fixpreis nicht unterschreiten. Schließlich wollen die Plattformen, auf denen die Bücher veröffentlicht werden, auch etwas daran verdienen. Diese erhalten meist 30 % der Einnahmen, was vollkommen in Ordnung ist. Das bedeutet übrigens bei einem Ebook von 0,99 €, dass wir am Ende keine 60 Cent daran verdienen. Für ein ganzes Buch.

Und ja: Das sind die Kosten, die ausschließlich für ein Ebook anfallen. Diese Kosten beziehen sich auch auf ein Taschenbuch, nur, dass dabei noch die Druckkosten anfallen. Mal ein interessanter Fakt: Ebooks von Verlagen kosten meist nur 1-2 Euro weniger, als die Version in Taschenbuchformat, doch irgendwie findet das niemand so schlimm. Wenn das allerdings ein Selfpublisher macht, ist es unverschämt. Wobei man dazu sagen muss, dass Selfpublisher tendenziell ihre Ebooks immer weit unter dem Marktwert anbieten. Ein kleines Beispiel gefällig? Die erfolgreiche Thrillerautorin Catherine Shepherd bietet ihre Ebooks für 2,99 € an. Ihre Taschenbücher kosten 9,99 €.
Das Erstlingswerk von Sebastian Fitzek Die Therapie kostet als Taschenbuch 9,99 €, das Ebook kostet genausoviel. Das neue Werk von Sebastian Fitzek AchtNacht (steht bereits auf meiner Wunschliste) kostet als Taschenbuch 12,99 €, als Ebook 8,99 €. Warum ist es bei Fitzek in Ordnung und bei einem Selfpublisher nicht? Weshalb müssen Selfpublisher ihre Bücher zu einem Ramschpreis anbieten und werden dafür dann auch noch angepflaumt, sollte es nicht niedrig genug sein?

Liebe zur Schreibkunst

Und einmal tief durchatmen. Denn das ist es, worauf es am Ende ankommt. Die Liebe zum Schreiben. Sie ist so tiefgründig, unermesslich, unbegreiflich. Ich kann mich noch erinnern, als ich die erste Geschichte angefangen hatte zu schreiben. Es ergriff mich wie eine Sucht. Und so fühlt es sich auch an: Eine Schreibsucht, die mich nicht mehr loslässt. Ein Kribbeln durchfährt meine Fingerspitzen. Die Geschichten lassen mich nicht ruhen. Ideen überkommen mich zu den ungünstigsten Zeiten. Meine Gedanken sind so oft an vollkommen falschen Orten, weil meine Geschichten nicht aufhören mit mir zu sprechen. Nur, wer wirklich aus Liebe schreibt, wird verstehen, was ich damit meine. Und diese Liebe wiegt die negativen Laute im Hintergrund so stark aus, dass es ok ist. Es ist ok, dass es dort draußen immer Menschen geben wird, die die Arbeit, die Kraft und die Leidenschaft, die dahintersteckt nicht erkennen und schätzen werden. Das ist in Ordnung. Dafür liebe ich das Schreiben viel zu sehr, um es durch irgendwen zerstören zu lassen. Das ist eine Bindung, die sich nicht so einfach kippen lässt. Und ich hoffe, dass es euch anderen Schreibern dort draußen auch so ergeht.

Alles Liebe

SR


Quellen:
Foto: Pixabay.com

 

Störfaktoren an die Bücherwelt

KRITIKANBÜCHERN.png

Neben dem Schreiben lese ich auch unwahrscheinlich gerne. Es fängt schließlich irgendwie mit der Liebe zu Geschichten an. Dabei ordne ich mich eigentlich keinem bestimmten Genre zu. Ich lese gerne alles. Ja, wirklich. Solange die Story gut ist, packt mich so gut wie jedes Genre. Aber bitte, bitte, liebe Buchwelt dort draußen: Bring nicht immer dieselben Stories nur mit anderen Namen auf den Markt.

Frust sammelt sich selten allein

Die Idee für diesen Artikel bekam ich, als ich auf anderen Seiten herumstöberte, unterschiedliche Rezensionen las, hier und dort einen interessanten Artikel aufgriff und dann bei Frau Schreibseeles Schreibblog hängen blieb. Sie verfasste einen Post auf ihrer Facebookseite, in dem sie buechereckenliebe vorstellte, die einen Beitrag über die Dinge schrieb, die sie in Büchern nicht mehr lesen möchte. Die Idee stammt von chaoskingdom, die eine Wunschliste aufstellte, mit Dingen, die in Büchern auch mal vorkommen sollten, anstatt immer nur die gleichen Geschichten lesen zu müssen.

Das hat mich dazu gebracht selbst auch etwas in der Art auszuformulieren. Und hier sind sie, meine Störfaktoren an die Bücherwelt. Denn ich sehe das ganze etwas anders. Es ist nicht so, dass wir Autoren keine anderen Ideen haben. Verlage verlangen förmlich, dass man nach dem Trend schreibt. Wenn man sich nicht nach den Geschichten dort draußen orientiert, hat man keine besonders großen Chancen. Dabei mache ich den meisten Verlagen in den Punkt nicht einmal einen allzu großen Vorwurf: Sie wollen schließlich Bücher verkaufen und wenn die Leser nach dem Stoff verlangen, wie können sie dann nein sagen? Ich finde es nur etwas schade. Schade, dass niemand den Mut aufbringen kann, sich an etwas Neuem heranzuwagen.

Die unnötigen unzähligen Bad-Boy-Geschichten

Es ist schon recht eigenartig, was für ein Trend sich eigentlich in der Bücherwelt breitmacht. Da wird einem als Frau ja ganz schlecht. Das interessante ist, dass die meisten Leser Frauen sind. Ich lese ja auch gerne Liebesgeschichten. Und von mir aus, kann auch gelegentlich der Ritter in goldener Rüstung seine Prinzessin retten. Aber ist es denn wirklich notwendig, dass in jedem verdammten Buch der Arsch die Protagonistin am Ende kriegt? Ich mein, echt jetzt? Jetzt mal so richtig im ernst? HALLO?!
Ich weiß ja nicht, vielleicht bin ich in der Sicht einfach zu modern, aber ich persönlich finde es ja nicht so nett, wenn man so beschissen behandelt wird. Aber ok.
Obendrein werden die meisten Bücher auch noch von Frauen geschrieben. Was soll das? Wenn es ein solches Exemplar gibt. Ja gut. Aber mittlerweile scheint es nur noch solche Romancen zu geben, in denen Männer Frauen unglaublich schlecht behandeln und mich beschleicht der Eindruck, je schlimmer, desto größer der Erfolg des Buches.
WHAT IS GOING ON?!
Aktuelles Beispiel: Paper Princess. Ja, ich habe das Buch in dem Wissen gekauft, dass es nicht gerade eine Kuschel-Lektüre ist. Aber meine Güte, ich kann beim besten Willen die Euphorie um diese Roman-Reihe nicht verstehen. Was denkt denn die Bücherwelt über uns Frauen? Die klare Aussage: Je schlechter sie behandelt werden, ganz gleich wie tough sich die Protagonistin gibt, desto mehr mag sie den Typen. Das ist mir mittlerweile echt zu blöd. Als wären Frauen rein oberflächlich gesteuerte Wesen, denen alle anderen Werte total egal sind, solange das Äußere stimmt. Da sag ich nur: Feminismus verabschiede dich wieder, irgendwie hat das hier nicht so gut funktioniert.
Versteht mich nicht falsch. Neckereien sind ja ganz nett. Und ich liebe Liebesgeschichten, ich bin selbst verheiratet und liebe romantischen Kitsch über alles, aber bitte doch nicht so. Gibt es denn keine schönen Geschichten mehr, in denen Frauen auch einfach mal gut behandelt werden? Oder allgemein sich beide gut behandeln, weil sie sich nun einmal lieben und es andere Störfaktoren gibt, als dieser unsinnige selbstverliebte Bad-Boy? Da vergeht einem wirklich die Lust zu lesen. Und im übrigen auch zu schreiben. Denn im Verlagswesen wird ja fast schon erwartet, dass man diesen Klassiker erfüllt.

Dystopie, doch irgendwie ohne Dystopie

Das ist wirklich schade. Dieses Genre hat so viel Potenzial. Ich liebe Dystopien. Mit dem Gedanken zu spielen, wie sich die Welt entwickeln kann. Wie sich die Menschen verhalten, gegeneinander arbeiten, statt gegen die Regierung. Hach, herrlich, wirklich. Und hier und dort gibt es wirklich ausgeklügelte Ideen. Und dann gibt es noch diese Romane, in denen unbedingt eine Liebesgeschichte vorkommen muss. Ich meine Tribute von Panem war einfach super cool. Kein Kitsch. Kein Unsinn. Es geht hauptsächlich wirklich um diese dystopische Welt. Und natürlich kann sich da auch jemand verlieben. Liebe gehört auch zum Leben dazu und das ist auch gut so. Aber sie muss doch nicht in jedem Genre mittlerweile im Vordergrund stehen, vor allem nicht jedes mal mit derselben stumpfen Geschichte. Etwas Originalität bitte, Dankeschön!

Wenn ich bereits im Klappentext Kommissar lese, lege ich das Buch zur Seite

Mir ist schon klar, dass es Sinn macht, dass ein Krimi aus der Sicht eines Kommissars geschrieben wird. Aber warum haben sie alle solche großen Probleme? Und weshalb ist das Mordopfer mittlerweile sooft mit dem Kommissar irgendwie persönlich verbunden? Das sind mir schon so viele Zufälle auf einmal, dass ich nicht einmal ein bisschen das Verlangen habe das Buch überhaupt zu lesen. Etwas mehr Abwechslung täte jedem Genre mal nicht schlecht.

Fantasy ohne Fantasie

Anders kann ich es eigentlich nicht ausdrücken. Immer wieder kommen dieselben Wesen vor. Als wäre selbst Fantasy, ein Genre über Welten und Wesen, die es nicht gibt, also ein Genre in dem man sich so richtig austoben kann, auf ungefähr 5 Wesen beschränkt: Feen. Elfen. Vampire. Werwölfe. Magier. So und das war es dann auch schon! Ähm. Warum? Warum nichts Neues? Warum nicht einfach vollkommen neue Wesen erfinden? Ich sage es euch: Weil es dann zu anders ist. Weil sich das niemand traut. Doch ist es nicht auf Dauer total langweilig?

Es gibt natürlich auch solche, die es einfach können. Fitzek zum Beispiel.

Ja, so ist es. Jedes Buch ist anders. Jede Idee besser, neuer und spannender. Jedes Mal macht mich allein der Funke so neugierig, dass ich das Buch kaufe, bevor ich weiß, worum es geht. Da reicht ein Satz zum Inhalt und zack. So macht es Fitzek. Bitte mehr davon.
Oder auch Walter Moers. Die Bücher sind so verrückt, einzigartig und wundervoll, dass ich wieder gelernt habe Fantasy zu lieben. Nicht immer wieder dieselbe Kulisse oder dieselben Wesen und Figuren. Nein, Walter Moers macht es anders: Er schreibt einfach über Dinge, die niemand kennt und erfindet alles neu. Und genau das erwarte ich auch irgendwie von Fantasy.

Liebe Schreiberlinge & Verlage dort draußen: Traut euch etwas Neues zu entwerfen. Ich bin mir sicher, dass wir Leser auch wagemutig genug sind, um diese Geschichten zu lesen.

 

Alles Liebe

SR