Morddrohungen durch ein Zeichen

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Unfassbar. Schockierend und gleichzeitig macht es stolz.

Der Wölfchen-Verlag erhielt zu Beginn der Ausschreibung unserer Anthologie durch Emails und Anrufe Drohungen (sogar Morddrohungen!) von Rechtsextremisten. Zweck dieser Drohungen? Die Anthologie sollte verhindert werden. Doch der Verlag ließ sich von der rechte Szene nicht unterkriegen und publizierte trotzdem. Oder gerade deswegen.
Sich der rechten Szene zu unterwerfen bedeutet gleichzeitig sich zu ergeben. Es zeigt wie stolz und gleichzeitig mutig der Verlag ist. Es ist bemerkenswert.
Die rechte Szene ist allgemein dafür bekannt nicht vor Gewalt zurückzuschrecken. Dennoch sammelte der Verlag weiterhin Kurzgeschichten, bis die Ausschreibung vollbracht war und die Auswahl beginnen konnte. Während dieser Zeit sind tatsächlich die Verkäufe auf der Verlagsseite gesunken. Nur, weil wir unser Wort gegen Rechts erheben wollten. Doch dem Verlag war dies gleich: Sie wollten zeigen, dass wir anders denken. Dass es Menschen gibt, die sich für andere interessieren, die offen denken, die gerne helfen.

Ich ziehe meinen Hut: Danke Wölfchen Verlag. Und ebenso ein großes Dankeschön an alle anderen Autoren, die ebenfalls das Wort erhoben und eine Kurzgeschichte über die Flüchtlingskrise und gegen Fremdenhass geschrieben haben.

Zudem hat an dem heutigen Tag der letzte Tag des Crowdfunding begonnen. Es fehlen nur noch 20 Euro, um unser Ziel zu erreichen. Ich denke hier und dort wird sich bestimmt noch jemand finden, der gerne ein Zeichen gegen Rechts setzt und obendrein für Flüchtlingsprojekte spendet. Und natürlich könnt ihr so unsere Anthologie mit 21 Kurzgeschichten erwerben. Es lohnt sich wirklich! ;)

Ich danke allen Lesern und jenen, die geholfen haben all das zu verwirklichen. Stolz erfüllt mich Teil dieser großen Sache sein zu dürfen. Unsere Worte setzten ein Zeichen gegen Rechts. Gegen Menschen, die mit hasserfülltem Herzen durch die Welt schreiten und nur Zerstörung im Sinn haben.

Danke euch allen.

 

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Sarah